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Published on 12/06/2008 at 11:19
by at134
Es mag an der Jahreszeit liegen, aber es menschelt neuerdings stark in Wow Gold! Tats?chlich sind die Aktivit?ten wie Inis farmen und Raids fast in den Hintergrund getreten und wurden von Gespr?chen mit Freunden, Mitraidern und anderen Meinungshabenden abgel?st.


Wenn ich über meine Erfahrungen in WoW mit "Au?enstehenden" rede, sto?e ich fast ausschlie?lich auf ... Fragezeichen in den Augen. Es scheint sich niemand vorstellen zu k?nnen, wie schnell in Wow Gold (wie auch sicherlich in vielen anderen MMORPGs) enge soziale Bindungen entstehen k?nnen, die in der Wahrnehmung denen einer "echten" Freundschaft kaum nachstehen.


So kommt es also, dass ich die Sorgen und N?te meiner Wow Gold Spielgef?hrten ernst nehme. Ob es um ein RL-Beziehungsdrama geht, fehlender Spielerfolg oder auch um Missverst?ndnisse IG. Manchmal verstehe ich nicht alles, aber ich nehme es trotzdem sehr ernst. Für mich ist die menschliche Seite des Spiels wesentlicher wichtiger als Epic xyz. Nicht weil mir das im RL fehlen würde, nicht weil ich sonst nix zu tun h?tte, sondern weil es einer der Gründe ist, warum ich mehrere Spielstunden pro Woche aufsammle. Nur mit der Gier nach einem virtuellen Pixelgegenstand k?nnte ich die aufgebrachte Spielzeit und das Fehlen für Freunde, Bekannte, Familie im RL w?hrend dieser Zeit nicht rechtfertigen.


Danach fielen wie gewohnt Maulgar und Gruul und wir konnten noch für Wow Gold eine Stunde den Kopf in den Schlagenschrein stecken. Ohne Verluste prügelten wir uns schnell zum Grauen aus der Tiefe vor. Machten noch einen "Gute Nacht" Versuch und kloppten ihn immerhin mal eben auf knapp 80%. Also mehr als schaffbar.


Nehmen wir mal meinen Raid. In den letzten Wochen hat sich eine feste Mannschaft gebildet, bei der ich für jeden meiner Gef?hrten die Hand ins Feuer lege. Jeder bemüht sich und gibt alles im Rahmen seiner M?glichkeiten. Und das ist ok! Ich werde sauer wenn ich merke, dass sich ein Spieler nicht drum schert ob der Raid wegen ihm warten oder leiden muss und der erst aufwacht, sobald es ans Looten geht. Dann mit vollem Elan dabei ist - die Arbeit dafür aber lieber anderen überl?sst und sich in der Zwischenzeit mit dem aktuellen Fernsehprogramm vergnügt. Auch solche Leute hatten wir natürlich mal dabei, aber selten ein zweites Mal. Wie schon oft gesagt: Lieber gehe ich gar nicht, oder nur mit 24 Leuten, als mit Personen, mit denen ich auch nicht zu Mittag essen würde.


So kam es also dazu, dass sich in der letzten Woche die Themen eher um diese Art von Quests drehten, als um das eigentlich Spielen. Immer wenn so etwas passiert, stellt sich mir als "Casual Gamer" die Frage, ob es das wert ist. Spiele ich WoW nicht eher zum Abschalten und Entspannen? Will ich nicht manchmal genau diesen Dingen, denen man sich im RL unweigerlich stellen muss, entfliehen - um wenigstens mal für ein paar Stunden ausspannen zu k?nnen?

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